750213_web_R_K_B_by_I-vista_pixelio.deDie Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen. Deshalb will die Bundesregierung den Neubau von Mietwohnungen durch steuerliche Anreize fördern. Konkret sollen gefördert werden:

 

 

  • die Anschaffung neuer Gebäude,
  • die Anschaffung neuer Eigentumswohnungen,
  • die Herstellung neuer Gebäude sowie
  • die Anschaffung sogenannter Betriebswohnungen

Die Förderung in Form einer Sonderabschreibung kann als Werbungskosten oder Betriebsausgaben
neben der regulären Gebäudeabschreibung abgezogen werden. Die Herstellungs- oder Anschaffungskosten dürfen 3.000 EUR je Quadratmeter nicht übersteigen. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und im darauffolgenden Jahr können dann jeweils 10 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Förderfähig sind allerdings maximal 2.000 EUR je Quadratmeter Wohnfläche.

Zum einen setzt die Förderung voraus, dass das Gebäude bzw. die Wohnungen nach der Anschaffung
oder Herstellung mindestens zehn Jahre vermietet werden. Zum anderen müssen sie in einem sogenannten Fördergebiet liegen. Das sind insbesondere Gemeinden mit den Mietstufen IV bis VI, deren Mietniveau mindestens 5 % über dem Bundesdurchschnitt liegt. Nach ersten Informationen wird Bad Dürkheim auch zum Fördergebiet gehören.

Gefördert wird die Herstellung bzw. Anschaffung dann, wenn der Bauantrag nach dem 31.12.2015
und vor dem 01.01.2019 gestellt wurde. Letztmals soll die Förderung für das Jahr 2022 gewährt werden.

Hinweis: Die Bundesregierung hat es zwar eilig, die Neuregelung unterliegt aber dem
Genehmigungsvorbehalt der Europäischen Kommission. Wenn diese zugestimmt und das Gesetz seine
finale Form erreicht hat, informieren wie Sie noch einmal über die Einzelheiten.

Quelle: Deubner Mandanteninfos
Foto: pixelio.de/ I-Vista

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